Neuigkeiten:
Vorbeugender Brandschutz im Vogler: Turmgestützte Brandwache startet
Aufgrund zunehmender Trockenperioden und der damit verbundenen erhöhten Vegetationsbrandgefahr wird im Vogler ab dem Frühjahr eine temporäre Brandwache eingerichtet. Die Feuerwehr Westerbrak übernimmt in diesem Zusammenhang die regelmäßige Besetzung des Bodoturmes (412 m ü. NHN).
Ziel der Maßnahme ist es, potenzielle Brandherde frühzeitig zu erkennen und schnell reagieren zu können. „Die erhöhte Lage des Turmes bietet ideale Bedingungen zur großflächigen Beobachtung des Waldes“, erklärt ein Sprecher der Feuerwehr. „Gerade in Trockenperioden zählt jede Minute.“
Zum Einsatz kommt dabei erstmals das standardisierte Beobachtungsverfahren „VISA“ (Vogler-Intensiv-Sicht-Analyse). Dieses ermöglicht eine strukturierte Auswertung von Sichtphänomenen und unterstützt die Einsatzkräfte bei der Differenzierung zwischen unkritischen Erscheinungen (z.Bsp. Grillrauch) und möglichen Gefahrenlagen.
Die Einsatzkräfte werden dabei nicht nur mit Ferngläsern und Funktechnik ausgestattet, sondern auch mit wetterfester Ausrüstung, um den wechselhaften Bedingungen in luftiger Höhe standzuhalten. Der Dienst erfolgt rund um die Uhr – bei Tag mit weiter Sicht über den Vogler, bei Nacht mit besonderem Augenmerk auf ungewöhnliche Lichtquellen.
Trotz der neuen Nutzung bleibt der Turm weiterhin für Besucher und Wanderfreunde geöffnet. Spaziergänger, Ausflügler und Naturbegeisterte sind herzlich eingeladen, die Aussicht zu genießen und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.
Allerdings richtet die Feuerwehr eine freundliche Bitte an alle Gäste: Wer den Aussichtsturm besucht, darf die Brandwache gerne unterstützen. „Ein kühles Getränk, etwas frisches Obst oder auch ein wohlverdientes Speiseeis an heißen Tagen sind bei den Kameradinnen und Kameraden jederzeit willkommen“, heißt es augenzwinkernd aus Westerbrak. Schließlich sei der Aufstieg mit Ausrüstung nicht zu unterschätzen – und ein bisschen moralische Unterstützung könne nie schaden.
Neben dem präventiven Brandschutz steht bei der Aktion auch der Gemeinschaftsgedanke im Vordergrund. Die Feuerwehr möchte Präsenz zeigen, mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und gleichzeitig auf die Gefahren von Waldbränden aufmerksam machen.
Ob sich die Brandwache langfristig etabliert, soll nach der Sommersaison ausgewertet werden. Bis dahin gilt: Augen offen halten, Rücksicht auf die Natur nehmen – und vielleicht beim nächsten Ausflug an eine kleine Erfrischung für die „Turmwache“ denken.
Osteraktion
Liebe Kinder, jung gebliebene, Freunde und Kameraden,
Ostern steht vor der Tür und natürlich ist auch in diesem Jahr unser Feuerwehrosterhase unterwegs. Er hat sich entlang der bekannten Strecke versteckt und sich dabei so einige gemütliche Plätze an Bäumen, Sträuchern, Schildern und Zäunen gesucht. Eure Aufgabe: Zählt wie oft sich der Feuerwehrosterhase mit einer Ostereierfarbe oder Ostereiermuster versteckt hat (z.B. 7x mit pinken Eiern, 5x mit Zickzackmuster...)
Die Strecke: Vom Feuerwehrhaus Westerbrak über die Lenne-Brücke in den Wald, dann rechts am ehemaligen Kriegerdenkmal vorbei, wieder runter auf den Freizeitweg Richtung alte Mühle Rentsch und Hof 10. Danach geht`s weiter über den Brakweg nach Westerbrak (Start ist überall entlang der Strecke möglich).
Schickt uns eure Lösung bis zum 07.04.2026 an:
gewinnspiel@feuerwehr-westerbrak.com oder per PN über Facebook oder Instagram. Bitte vergesst nicht euren Namen und eure Adresse mitzuteilen. Bestimmt hat der Feuerwehrosterhase wieder eine kleine Überraschung für den/die Gewinner/in im Gepäck! Auf geht´s zum Osterspaziergang. Augen auf, zählen und den Frühling genießen.
Viel Spaß und viel Glück wünscht euch eure Feuerwehr Westerbrak.
Einsatz: eCall ohne Sprechkontakt (17.02.2026)
Die Einsatzkräfte wurden aufgrund eines sogenannten eCall (Emergancy Call) ohne Sprechkontakt nach Kirchbrak alarmiert. Hierbei wird bei einem Unfall oder auch Sturz der Standort und die Unfallzeit übermittelt, um die Rettungszeit zu verkürzen. Dieses Mal hat es sich jedoch zum Glück sehr zügig als Fehlalarm heraus gestellt und es konnte Entwarnung für alle anrückenden Fahrzeuge gegeben werden. Die betroffene Person hatte noch vergeblich versucht die Leitstelle darüber zu informieren.
Einsatz: Tragehilfe (09.01.2026)
Die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich nach den Schneemassen zum und vom Feuerwehrhaus teils schwierig. Vor Ort unterstützte dann die Feuerwehr den Rettungsdienst beim Transport des Patienten und begleitete den Rettungswagen bis zur besser befahrbaren Kreisstraße.
Westerbraker Weihnachtsbaum
In Westerbrak roch es am Wochenende nicht nur nach Weihnachten, sondern auch verdächtig nach Teamwork und Grill. Der diesjährige Weihnachtsbaum – großzügig gespendet von Uwe Weilandt, dem inoffiziellen „Tannenbaumpaten des Jahres“ – wurde von der Feuerwehr Westerbrak aufgestellt und geschmückt. Unterstützt wurden die Kameraden von ein paar mutigen Kindern, die sich tapfer durch den Deko-Dschungel kämpften.
Nach getaner Arbeit ging’s ins liebevoll geschmückte Feuerwehrhaus, wo der Duft von Bratwurst und Pommes stärker war als die Schwerkraft. Dazu gab es kalte und heiße Getränke und Weihnachtsgebäck von der Feuerwehr spendiert.
Draußen wärmten Feuertonne und Schwedenfeuer die Gäste, drinnen wärmten gute Gespräche das Herz. Am Ende waren sich alle einig: Der Baum steht, das Dorf lebt – und die Adventszeit kann kommen.